Rasputin

Schon seit langem wollte ich etwas mit einem Raspberry Pi machen. Eine Musikbox, mit einem hochwertigen D/A Wandler, sollte es werden. Aber ist die Sound-Qualität befriedigend hinzubekommen? Ein HiFiBerry D/A Wandler kriegt diese Aufgabe ausgezeichnet gelöst. Klarer, warmer Sound ohne irgendwelchen Brumm oder Störgeräusche.

Ein gutes Netzteil, welches mit 25 Watt genügend Leistung liefert, war schnell gefunden. Zum Ein-/Ausschalten dient ein Zweipol-Taster. Beim Einschalten wird über das Netzteil ein Relais gezogen, welches die Spannung hält. Zum Ausschalten wird dieses über einen Transistor, vom Raspi gesteuert, zurückgesetzt.

Die USB-Speisung des Raspi ist zu schwach um ein CD-ROM oder eine Harddisk zu treiben. Also werden die zwei Drives direkt vom Netzteil mit 5 Volt versorgt.

Als Gehäuse habe ich mir einen Uralt-Grosi-Radio ersteigert. Zum Glück defekt, sonst hätte es mir leid getan, ihn auszuschlachten. Das Chassis und die schönen Röhren habe ich jedoch als Deko drin gelassen.

Das Gerät lässt sich vollständig über die orginalen Tasten bedienen: Input, Play, Pause, Next, Previous, Stop. Da man das Gerät schlecht Headless bedienen kann, habe ich ein 160x128 Pixel TFT über SPI hingebrätelt.

Weil die alten Radios in einem warmen, schönen Licht leuchten, habe ich dem Gerät zwei Amber-LED's spendiert.

Als Betriebssystem dient ein Debian/GNU (ARM), auf welchem MPD (Music Player Daemon) läuft. Dadurch können Songs von der Disk und aus dem Web abgespielt werden. Für Audio-CD's habe ich ein Fuse-Mount geschrieben, welches die Tracks (via CDDB) als Files repräsentiert. Um nur leise abzuspielen, wird das CD-Drive auf 2-fach Speed gesetzt. Dies reicht um zu buffern und flüssig abzuspielen.

Als Bedienung habe ich einen MPD Client geschrieben, welcher die Tasten verarbeitet, das Display ansteuert und die entsprechenden Tracks auf MPD abspielt und den aktuellen Status zurückliest. Komfortabler ist die Bedienung natürlich auf dem Tablet/Phone mit MPDroid.

Im normalen Betrieb braucht das System < 3 Watt. Beim CD-Drive hochspinnen wird mehr Strom gezogen. Die Auslastung in 'top' ist im einstelligen Prozent Bereich.

Bilder, Schemas, Code, ... unter: http://sourceforge.net/projects/rasputin/?source=directory

Fliegen fliegen Fliegen hinterher

Spickflieger

- http://www.zebis.ch

Wurfgleiter

- http://www.mbg-pizsol.ch/Seiten/Wurfgleiter.aspx

Hallenflieger

- http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/223747-MAGNUM-reloaded

Wasserrakete

- Rockyman Anschluss-Adapter 3/4

 

Mini-Armbrust aus 2 Glacestäbchen und einem Pet-Deckel

Literatur
- 1./2. Klasse: Werkstatt Luft und Wind (AT-Verlag ISBN 3-85502-559-2)
- 3./4. Klasse: Flugobjekte zum Selberbauen (Hugendubel-Verlag ISBN 3880344035)
- Tolle Flieger (Christopherus-Verlag ISBN 3419535112)

Seifenblasen (bubble juice)

Für einen Kindergeburtstag wollte ich Seifenblasen selber machen. Nein, nicht die kleinen popeligen Dinger, sondern RIESEN-Blasen. Dazu probierte ich verschiedenste Rezepte auf Basis von Kleister und Zucker aus. Alle mit ziemlich ernüchterndem Ergebnis - Bis ich auf die Seite eines Amerikaners stiess, der als Bindemittel Guar-Gum verwendete. Nach kurzer Translation fand ich heraus, dass dies Hierzulande Guarkernmehl heisst.

Die Bubbles werden wirklich fantastisch. Vergesst all den Mist mit Zucker und sonstwelchen "Verdickern". Bubbles mit einem Durchmesser von einem halben Meter können selbst von Kindern erzeugt werden. Das Rezept enthält nur ungiftige Stoffe und ist ziemlich Fehlertolerant.

 

Zutat

Menge

1/10

Bemerkung

Wasser

1 Liter

100 ml

Destilliertes Wasser oder möglichst kalkarm z.B. Migros

Spülmittel

40 g

4 g

Palmolive Zitrone z.B. Coop

Guarkernmehl

1.5 g

0.15 g

Reformhaus

Backpulver

2 g

0.2 g

Gibts z.B. in Migros

Glycerin

15 ml

3 ml

Aus der Apotheke

  1. Das Guarkernmehl mit dem Glycerin mischen, bis eine gleichmässige Masse entsteht

  2. Das Gemisch (1) mit ca. der Hälfte des Wassers anrühren.

  3. Die Flüssigkeit (2) erwärmen, bis sie abbindet und dicklich wird. Nicht kochen.

  4. Die abgebundene Flüssigkeit mit dem Rest des Wassers mischen und abkühlen lassen.

  5. Vorsichtig das Spülmittel dazu mischen. Blasenbildung vermeiden.

  6. Das Backpulver in der Flüssigkeit auflösen und ca. 15 Minuten bis zum Gebrauch warten.

Um die Blasen zu erzeugen, habe ich zwei dicke, saugfähige Baumwollfaden zu einem Dreieck und dieses anschliessend an zwei 30 cm lange Buchenholzstäbe geknüpft. Die Grösse der Blasen ist abhängig von der Grösse des Dreiecks. Eine Seitenlänge von 20-30 cm. ist ein guter Startwert.

Strohhalm Halter

Nie einen Platz für deine Strohhalme? Eine lustige Geschenksidee? Der Strohhalm-Halter:

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Steckenpferd

Lange habe ich nach einem brauchbaren Schnittmuster für ein Steckenpferd gesucht. Irgendwann hab ich es aufgegeben und selber ein Schnittmuster entworfen.

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